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Hund wartete 3 Monate in Spital auf verstorbenes Herrl

Drei Monate lang wartete ein Hund in einem Spital in Wuhan auf seinen Besitzer, der am Coronavirus verstarb. Die Geschichte des treuen Vierbeiners bewegt gerade Millionen Menschen.
27.05.2020, 12:20

Im Februar war das Herrchen von Xiao Bao aufgrund einer Corona-Infektion in das Taikang Hospital in Wuhan eingeliefert worden. Fünf Tage lang kämpften die Ärzte um das Leben des Pensionisten, doch sie konnten sein Leben nicht mehr retten. Der Mann verstarb im Krankenhaus, doch sein Hund wollte und konnte das nicht verstehen.

Der sieben Jahre alte Mischling weigerte sich das Spital zu verlassen und wartete in der Lobby auf die Rückkehr seines Besitzers. Jeden Tag, drei Monate lang! Über 90 Tage verbrachte der treue Hund so in dem Spital, die Mitarbeiter kümmerten sich in dieser Zeit liebevoll um Xia Bao und versorgten ihn mit Nahrung.

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Als am 13. April die Sperrbeschränkungen in Wuhan aufgehoben wurden und der Supermarkt in dem Spital wieder öffnen durfte, wurde er von der Ladenbesitzerin Wu Cuifen versorgt. Die Frau nahm Xiao Bao daraufhin in ihr Geschäft mit und fütterte ihn.

"Jeden Morgen wartete Xiao Bao auf mich"

"Jeden Morgen, wenn ich den Supermarkt aufsperrte, wartete Xiao Bao auf mich", erzählt die Ladenbesitzerin gegenüber der "Daily Mail". Und laut Cuifen weigerte sich der Vierbeiner auch weiterhin mit aller Kraft dagegen, das Krankenhaus zu verlassen.

Sie habe zwar versucht, ihn absichtlich irgendwo auszusetzen, doch er kehrte immer wieder in das Spital zurück und wartete weiter auf sein Herrchen. Doch mit der Öffnung des Spitals kamen immer mehr Patienten und einige Menschen beschwerten sich über den Hund im Spital.

Daraufhin verständigten die Mitarbeiter eine Tierschutzorganisation, die Xiao Bao bei sich aufnahmen. Der Hund wurde von einem Arzt untersucht und sterilisiert. Nun sind sie auf der Suche nach einem liebevollen Plätzchen für Xia Bao.

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