Niederösterreich

Hunde aus "Horrorzucht" gerettet – Spenden für Tierheim

Skandalzucht in Heidenreichstein: 13 Tiere wurden beschlagnahmt und auf Tierheime aufgeteilt. Diese brauchen jetzt finanzielle Unterstützung.
Tanja Horaczek
06.07.2023, 15:17
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Die "Horrorzuchtstätte" in Heidenreichstein (Gmünd) war schon länger im Visier von den Behörden und die Züchter waren auch keine Unbekannten - mehr dazu hier. Am Dienstag (4.7.) kam es dann zum Showdown und 13 Hunde wurden beschlagnahmt.

Trächtige Hündin verstorben

Aufsehen erregte der Fall weil eine trächtige Hündin angeblich verhungert aufgefunden wurde und zwei weitere Tier mit nur noch neun Kilo knapp vor dem Hungertod standen. Zwei Männer (23 und 56) sowie eine 56-jährige Frau waren bereits wiederholt wegen schlechter Tierhaltung angezeigt worden. Erst im Juni stand das Trio deshalb wegen Tierquälerei vor Gericht, fasste laut "ORF NÖ" teilbedingte Haftstrafen aus, weil sie die Hunde für zumindest zwei Wochen lang unzureichend gefüttert hatten - mehr dazu hier.

Kosten für Behandlungen enorm

Beim Prozess wurde auch die Zuchtlizenz entzogen, am Dienstag (4. Juli) sprach die Behörde schließlich ein Tierhalteverbot gegen alle drei Halter aus, der Bescheid wurde persönlich zugestellt, eine Beschwerde ausgeschlossen. Elf Huskys sowie ein Chihuahua und ein Zwergspitz wurden beschlagnahmt und auf mehrere Tierheime, darunter in Krems, Bruck/Leitha, St. Pölten und Wiener Neustadt, aufgeteilt.

Wer will das Tierheim unterstützen?

Spenden an: Tierheim Krems

Vermerk "Huskyhilfe"

Kremser Bank und Sparkassen AG AT18 2022 8000 0407 9851

Die Tierheime wie Krems bitten jetzt um finanzielle Unterstützung. "Die tierärztlichen Behandlungen und die Versorgung kostet viel. Weiters mussten wir aus Platzmangel einige Tiere extern unterbringen", teilt das Tierheim mit.

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