Hunde-Freundin im Stich gelassen

Tierliebe kann viele Nerven kosten - diese Erkenntnis musste auch Patricia Kneidl (Foto) vergangenen Dienstag erlangen. Die 20-Jährige fand eine entlaufene Hündin, doch weder Polizei noch Tierheim wollten für Aisha zuständig sein.

Beim Warten auf die Ostbahn in Wien entdeckte die Mannersdorferin (Bruck/Leitha) den Labrador-Mischling auf den Gleisen. Die Hundeliebhaberin erlangte sofort Ai-shas Vertrauen und wollte die Besitzer ausfindig machen.
Die erste Anlaufstelle nach einer gemeinsamen Zugfahrt war die Polizei Gramatneusiedl. Dort sagte mir ein Polizist, ich hätte doch den Hund dortlassen sollen. Er greife so etwas nicht einmal an. Ich wartete auf einen Kollegen, der mir dann das Tierschutzhaus in Bruck empfahl, schildert die Angestellte.
Vor Ort die nächste Enttäuschung. Dort bekam ich nur die Auskunft, dass sie für Wiener Hunde nicht zuständig seien. Da will man einem Tier etwas Gutes tun, und keiner will helfen, kritisiert Kneidl.
Also gings weiter zum nächsten Tierarzt, wo die Odyssee endete. Mit einem Chip-Lesegerät wurde die Besitzerin in Sekunden ermittelt. Happy End nach 40 Kilometern ...

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