In Wien ändert sich nun viel für Hundebesitzer

Wer einen Kampfhund hat, darf nicht betrunken sein.
Wer einen Kampfhund hat, darf nicht betrunken sein.Bild: picturedesk.com/APA

Kommende Woche präsentiert Tierschutz-Stadträtin Ulli Sima gemeinsam mit Polizei und Experten ein Maßnahmen-Paket, mit dem das Gesetz für Hundehalter verschärft werden soll.

Die bereits 12. Gesetzesnovelle des Wiener Tierhaltegesetzes soll auf jeden Fall noch heuer beschlossen werden. Wie "Heute" exklusiv berichtete, ist eine Maßnahme bereits fix: Eine Promille-Grenze für Halter sogenannter "Listenhunde". Wie auch im Straßenverkehr könnte diese Grenze in Zukunft bei 0,5 Promille liegen.

Auch zahlreiche weitere Maßnahmen werden Mitte kommender Woche präsentiert – welche genau, wird allerdings noch nicht verraten: "Es gibt sehr viele gute Vorschläge. Wir sind derzeit noch in Endabstimmung mit der Polizei und Experten", heißt es aus dem Büro von Ulli Sima (SP).

Maßnahmen zum Schutz der Kinder

"Wien hat das schärfste Tierhaltegesetz Österreichs. Wir haben es bereits elf Mal verschärft, werden weitere Maßnahmen setzen, um die Menschen und vor allem die Kinder der Stadt bestmöglich zu schützen", so Sima.

Auslöser für die Verschärfung des Tierhaltegesetzes ist ein Vorfall vom 10. September: Ein Rottweiler – er wurde bereits eingeschläfert – hatte sich in der Ziegelhofstraße (Donaustadt) im Kopf des kleinen Waris (1) verbissen – der kleine Bub starb am 28. September im Krankenhaus. Die Hunde-Halterin (48) hatte 1,4 Promille. Der Vater des Opfers forderte – wie auch viele "Heute"-Leser – Konsequenzen. Und die sollen nun kommen.

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(cz)

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