Hunde-Vergiftungen gehen weiter, "Snoopy" betroffen

Bild: Fotolia.com/Symbolfoto

Einen Hund hat ein irrer Tierkiller im Burgenland bereits auf dem Gewissen, ein zweiter überlebte eine Vergiftung knapp. Nun gibt es ein drittes Opfer: "Snoopy" konnte in letzter Sekunde gerettet werden, nachdem er in Parndorf einen Giftköder gefressen hatte. Leider verstarb der Hund trotzdem einige Tage später. Nun schaltete sich auch die Pfotenhilfe ein.

Einen Hund hat ein irrer Tierkiller im Burgenland bereits auf dem Gewissen, ein zweiter überlebte eine Vergiftung knapp. Nun gibt es ein drittes Opfer: "Snoopy" konnte in letzter Sekunde gerettet werden, nachdem er in Parndorf einen Giftköder gefressen hatte. Leider verstarb der Hund trotzdem einige Tage später. Nun schaltete sich auch die Pfotenhilfe ein.

Die ersten Giftköder wurden in Nickelsdorf ausgelegt, zwei Hunde fraßen davon. Ein Rüde überlebte die Falle, eine Schäferhündin starb. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, wurden Klumpen gefunden, die wie Teer aussahen und die auf Giftspuren untersucht werden. Kurz darauf schlug offenbar derselbe Tierhasser in Parndorf zu und legte dort Giftköder, teils mit Faschiertem, aus.

Mischling "Snoopy" fraß am Donnerstag einen der Köder und brach nach dem Spaziergang zu Hause vor den Augen der 35-jährigen Besitzerin zusammen. In einer Tierklinik wurde der Vierbeiner mit schwersten Vergiftungserscheinungen behandelt. Leider verlor der Hund schließlich den Kampf mit dem Tod.

Weitere Giftköder gefunden

Am Samstag fand eine weitere Hundebesitzerin einen Giftköder und erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Der Verein "Pfotenhilfe" hat eine Ergreiferprämie ausgesetzt.Wer den entscheidenden Hinweis auf den Täter an die Pfotenhilfe oder Polizei gibt, erhalte 500 Euro.

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