Hundegesetz: Tierheime arbeiten Vorschläge aus

Die Leiter niederösterreichischer Tierheime setzen sich heute, Dienstag, an einen Tisch, um Vorschläge für ein neues Hundehaltegesetz auszuarbeiten. Ihre Kapazitäten sind erschöpft, zu viele Fragen bleiben durch das Gesetz, das seit 28. Jänner in Kraft ist, offen.

Überfüllte Tierheime und Verunsicherung bei Hundehaltern: Das hat das neue Gesetz mit sich gebracht. Leidtragende sind die Vierbeiner und die Tierheime, die immer mehr schwer vermittelbare Kampfhunde aufnehmen müssen.

Die Verantwortlichen wollen der Landesregierung jetzt konkrete Vorschläge zur Verbesserung vorlegen. Etwa, dass jeder Hundehalter eine Ausbildung machen sollte. Elisabeth Platzky, Leiterin des Tierheimes Ternitz (Bez. Neunkirchen):

Es muss auch geklärt werden, was passiert, wenn der Halter den Nachweis nicht erbringt. Es sei auch anzudenken, dass nur mehr überprüfte Züchter Kampfhunde abgeben dürfen und dass auch kontrolliert wird, wer sie bekommt.

Auch der verpflichtende DNA-Test für Mischrassen müsse überdacht werden.

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