Hundehalteverbot nach tödlichem Kangal-Biss

Dieser Kangal hatte einen im Auto wartenden Jagdhund totgebissen.
Dieser Kangal hatte einen im Auto wartenden Jagdhund totgebissen.Bild: privat

In Untersiebenbrunn (Gänserndorf) hatte ein Kangal einen Jagdhund im Auto totgebissen. Jetzt erhielt der Besitzer einen Bescheid – Hundehalteverbot!

Untersiebenbrunns SP-Ortschef Reinhold Steinmetz: „Es wurde letzte Woche per Bescheid ein Hundehalteverbot verhängt, es gibt aber noch eine Einspruchsfrist."

Steinmetz war in engem Kontakt mit der Amtstierärztin und der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf: "Wir mussten reagieren."

Wie berichtet, hatte eine Hundebesitzerin ihr Auto geparkt, stieg aus und ging in ein Geschäft. Ihren braunen Jagdhund hatte sie nur kurz bei geöffneter Beifahrerfensterscheibe im Pkw zurückgelassen.

Auf dem nebenan liegenden Grundstück einer Baufirma riss ein Kangal-Rüde (anatolischer Hirtenhund) aus seinem Gehege aus, lief auf das Auto zu und biss durch die Fensterscheibe des Wagens auf den Jagdhund ein. Der Vierbeiner im Pkw hatte keine Chance, schwere Verletzungen an Kopf und Hals kosteten ihn das Leben.

Zeugen – auch ein Mann, der beim Eingreifen stürzte – wollten das Kangal-Männchen noch zurückziehen, doch für den Jagdhund kam jede Hilfe zu spät. Auch das Auto wurde beschädigt.

Es war nicht der erste Vorfall mit dem Rüden, der Hundebesitzer wird nun beide Kangal-Hunde abgeben müssen.

(wes)

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