Wien

Hunderte Einsatzkräfte übten in Wien für Zug-Crash

Freitag und Samstag war der Zentralverschiebebahnhof in Wien Schauplatz einer Notfallübung. Über 300 Einsatzkräfte und 130 Darsteller waren dabei. 
Wien Heute
16.10.2023, 11:23
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Unter den Teilnehmern waren die ÖBB, die Wiener Berufsrettung und Berufsfeuerwehr, die Polizei und der Wiener Gesundheitsverbund. Damit die ÖBB ein sicheres Notfallmanagement gewähren kann, wird regelmäßig geübt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. 

Beide Szenarien liefen reibungslos

Am Freitag wurde der Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Gefahrengutzug geprobt. Die etwa 130 Einsatzkräfte hatten es hier mit Kontaminationen zu tun. Zusätzlich gab es auch etwa 25 Darsteller, die verletzte Reisende darstellten. Am Samstag hingegen probte man für den Fall einer Kollision zwischen einem Güterzug und einem Personenzug. Bei der Annahme kam es zu zahlreichen Verletzten und eingeklemmten Personen. Geübt wurde mit über 100 Darstellern, mehr als 180 Einsatzkräfte waren gefordert. Beide Szenarien liefen reibungslos ab. 

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"Die größte Herausforderung für den ÖBB-Einsatzleiter ist die Sicherheit aller eingesetzten Einsatzkräfte zu gewährleisten. Dies wird durch eine rasche Herstellung eines sicheren Einsatzbereiches sichergestellt. Das ist uns gelungen. Mein besonderer Dank gilt den Einsatzorganisationen, den freiwilligen Helfer:innen und allen beteiligten ÖBB-Kolleg:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit", so Lukas Robl, Übungskoordinator ÖBB-Infrastruktur.

Erstmals Drohnen eingesetzt

Erstmals wurden bei der Großübung auch Drohnen der Berufsfeuerwehr und der Landespolizeidirektion Wien eingesetzt. Um diese zu koordinieren braucht es zwar sehr enge Zusammenarbeit, allerdings sind sie hilfreich, um ein übersichtliches Bild der Lage zu bekommen und so wertvolle Zeit im Einsatz zu gewinnen. 

"In einem derartigen Szenario ist es essentiell den Überblick zu bewahren und die Verletzten geordnet zu versorgen. Das alles geht natürlich nur, wenn alles gut koordiniert wird und die richtigen Maßnahmen getroffen werden. Je realistischer das Szenario, desto größer der Übungserfolg. Danke dafür an alle beteiligten Organisationen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit", bedankte sich Rainer Gottwald, Leiter der Berufsrettung Wien. 

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