Hunderte Hühner verendeten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag qualvoll auf der Pyhrnautobahn. Nach einem Reifenplatzer fing der Anhänger eines Lkw nahe Traboch in der Steiermark Feuer. Bis die Flammen gelöscht waren, starben viele der geladenen Tiere.
Der 40-jährige Lenker fuhr gegen 22.50 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung Linz. Dann platzte der rechte Hinterreifen des Lkw-Anhängers. Kurz darauf stand das Gefährt in Flammen.
2.000 Hühner gefangen in der Flammenhölle
In der Feuerhölle gefangen waren 2.000 Hühner, in kleinen Käfigen übereinander gestapelt. Die Flammen frassen sich durch die Käfig-Reihen, die hilflosen Hühner verbrannten in ihren Gefängnissen.
Hunderte Hühner verendeten
Die Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutz und sechs Fahrzeugen zum Einsatz ausrücken. Bis die Flammen gelöscht waren, war es für hunderte Tiere zu spät. Die überlebenden trugen Brandwunden davon und wurden erst auf der A9 gestapelt, bevor sie für den Weitertransport umgeladen wurden.
Endstation Tierkörperverwertung
Vier Stunden lang war die Pyhrnautobahn gesperrt. In dieser Zeit wurden die überlebenden Hühner neu verladen. Hunderte Hühner-Leichen wurden der Tierkörperverwertung übergeben. Die A9 war in der Zeit von 23.00 Uhr bis 03.35 Uhr in Fahrtrichtung Linz zwischen der Auffahrt Traboch und der Abfahrt Kammern aufgrund der Aufräum-, Verlade- und Säuberungsarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt.