Neue Hoffnung für Hochwasser-Betroffene: Nachdem Tulln bereits aktiv geworden ist und das Grundwasser in die Donau pumpt, haben nun auch Bund und Land ein 16,6 Millionen Euro schweres Maßnahmenpaket geschnürt. In den nächsten drei Jahren werden die Gemeinden beim Kampf gegen hohe Wasserpegel unterstützt.
Kernpunkt der Maßnahmen, die am Mittwoch von Minister Niki Berlakovich, Landesrat Stephan Pernkopf und GVV-Präsident Alfred Riedl fixiert wurden, ist die Unterstützung der Gemeinden bei der Planung und Anschaffung von Pumpen und Rohrleitungen.
Zudem sollen Gräben und Gerinne geräumt und tiefer gelegt werden, um den Abfluss des Wassers zu verbessern. Zusätzlich erhöht das Land die Mittel aus der NÖ Wohnbauförderung, damit betroffene Häuser abgedichtet werden können. „Wir lassen die Betroffenen nicht alleine und helfen, Probleme zu lösen“, betont Stephan Pernkopf. Schuld an den hohen Grundwasserständen sind die massiven Niederschlagsmengen der vergangenen Jahre. Rund 1100 Keller, die meisten davon im March- sowie dem Tullner Feld und im Wiener Becken, sind betroffen. In Tulln konnte der Wasserspiegel durch die Pumpmaßnahmen schon gesenkt werden.Thomas Werth