Hunderte Strafzettel trotz fehlender Verbotsschilder

Blick vom Gaisberg auf die Stadt Salzburg
Blick vom Gaisberg auf die Stadt SalzburgFranz Pritz / picturedesk.com
Weil der Gaisberg für Autos gesperrt war, parkten Lenker am Straßenrand. Trotz fehlender Verbots-Schilder wurden hunderte Strafzettel ausgestellt.

Der Lockdown in Österreich umfasste am Wochenende vor Inkrafttreten einen ganzen Berg. Das beliebte Ausflugsziel und Hausberg der Salzburger, der Gaisberg, war für Autos komplett gesperrt. Hunderte Ausflügler stellten ihre Fahrzeuge deswegen entlang der Spielbergstraße ab.

Der Bürgermeister der Gemeinde Krispl schilderte, dass es dadurch größeren Fahrzeugen – Traktoren zum Beispiel – nicht mehr möglich war, die Straße zu passieren. Aus diesem Grund wurde jedem einzelnen Fahrzeug ein Strafzettel ausgestellt. Denn es kann nicht sein, dass die Gemeinden im Umland die Leidtragenden sind, sagt Bürgermeister Andreas Ploner.

Keine Parkverbot-Schilder

Von den Strafzetteln überraschte Salzburger kritisierten, dass entlang der Straße keine Parkverbot-Schilder angebracht sind. Sie hätten deswegen nicht wissen können, dass es hier nicht erlaubt sei, das Fahrzeug abzustellen. Bürgermeister Ploner merkt hingegen an, dass sich bei der Böschung um Weidegebiet handelt, das dadurch großteils zerstört wurde.

Sollte der Ansturm an den nächsten Wochenenden ähnlich ausfallen, würde eine komplette Sperre der Straße im Raum stehen.

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