"Jo is denn heit scho Halloween?" fragte sich Labradorhündin Milli, als sie glaubte ein Eichhörnchen im Leguan-Kostüm zu sehen – das schrieb die OÖ-Polizei zu dem Vorfall auf ihrer Facebookseite.
Tatsächlich spürte die Labradorhündin das exotische Tier beim Gassi gehen in einer Wiese auf. Es war allerdings nicht schwierig, da das rund 60 Zentimeter lange Reptil nicht fliehen konnte. Denn der Leguan war aufgrund der Kälte bereits erstarrt.
Die Hundebesitzerin (67) nahm das Tier mit nach Hause und ließ ihn im Heizraum wieder "auftauen". Der Leguan wurde am Mittwochs in ein Tierheim gebracht. Ob er die Strapazen auch überleben wird, ist noch nicht klar.
Auch vom Besitzer fehlt jede Spur. Es ist zudem nicht geklärt, ob der Leguan entlaufen ist oder ausgesetzt wurde.
Leguane sind an warme Temperaturen gewöhnt. Das ideale Terrarium ist in mehrere Ebenen unterteilt, von 25 bis zu 45 Grad Celsius. In der Natur sind Leguane am häufigsten in Amerika und Madagaskar anzutreffen.
(mip)