Hündin 'Schila' in Maisfeld durch Kopfschuss getötet

Schila wurde von ihrer Familie am Rande des Maisfeldes tot aufgefunden.
Schila wurde von ihrer Familie am Rande des Maisfeldes tot aufgefunden.Bild: iStock, privat

Drama um Hündin "Schila": Der einjährige Vierbeiner war beim Gassigehen entlaufen, zwei Tage später fand die Besitzerin ihren Liebling tot im Maisfeld.

Tragisches Ende einer großen Suche nach Hündin "Schila" in Tulln: Das einjährige Staff-Mix-Weibchen war beim Gassigehen in der Nähe der Maisfelder bei der Zuckerfabrik plötzlich davongelaufen, die Besitzerin setzte alle Hebel in Bewegung, um ihren Liebling wieder zu finden, holte sich auch Unterstützung vom Verein "Tierhilfe Klosterneuburg".

Doch anstatt "Schila" wohlbehalten wieder in den Arm zu nehmen, machte das Frauchen beim Gassigehen mit dem zweiten Hund der Familie eine grausige Entdeckung. Der vermisste Vierbeiner lag tot am Rande jenes Maisfeldes, in das er entlaufen war – blutüberströmt, niedergestreckt durch einen Kopfschuss.

Amtstierarzt über Vorfall informiert

Die Tierhilfe Klosterneuburg leitete den Fall nun an den zuständigen Amtstierarzt weiter, um zu prüfen, ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Anzeige bei der Polizei – beispielsweise von einem Jäger, der Hunde, die im Jagdgebiet wildern, erschießen darf (Anm.: § 64 Abs. 2 Z. 2 NÖ JG – "Die zur Ausübung des Jagdschutzes berufenen Organe sind demnach insbesondere berechtigt und (...) auch verpflichtet, in ihrem dienstlichen Wirkungskreis wildernde Hunde, sowie Hunde, die sich erkennbar der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und außerhalb ihrer Rufweite im Jagdgebiet abseits öffentlicher Anlagen umherstreunen und Katzen, welche in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umherstreifen, zu töten) – liegt nicht vor.

(nit)

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