Hunger und Flucht

Zuerst die gute Nachricht: Der Hunger in der Welt geht zurück. Vor 25 Jahren litten noch fast 20 Prozent der Weltbevölkerung an Hunger. Heute sind es "nur noch" 10 Prozent, trotz wachsender Weltbevölkerung.

Zuerst die gute Nachricht: Der Hunger in der Welt geht zurück. Vor 25 Jahren litten noch fast 20 Prozent der Weltbevölkerung an Hunger. Heute sind es "nur noch" 10 Prozent, trotz wachsender Weltbevölkerung.

In absoluten Zahlen: 167 Millionen Menschen leiden heute weniger an Hunger als noch vor zehn Jahren. Das heißt: Der Kampf gegen den Hunger kann gewonnen werden. Auch die Zahl der absolut Armen ist deutlich zurückgegangen.

Daraus folgt: Hunger und Armut sind kein Schicksal, gegen das es keine Mittel gibt. Deshalb gilt es, den Kampf gegen die schlechte Nachricht nicht aufzugeben. Und diese lautet: Immer noch stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an den Folgen von Unterernährung und Hunger, täglich 8.000 Kinder.

Betroffen sind besonders die Länder Afrikas südlich der Sahara. Viel Flüchtlingsnot hat mit Hunger zu tun. Die jährliche Augustsammlung der Caritas hilft den Menschen, in ihrer Heimat zu überleben. Dann sind sie nicht gezwungen, als letzte Hoffnung die lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer nach Europa zu wagen.

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