Hurrikan "Michael" wurde mittlerweile herabgestuft, hat in Florida aber schwere Verwüstungen angerichtet. Das Ausmaß der Schäden zeichnet sich nur nach und nach ab.
Mit tödlicher Zerstörungskraft hat Hurrikan "Michael" die Südostküste der USA großflächig verwüstet. Das Ausmaß der Schäden zeichnet sich nur nach und nach ab. Am Donnerstagabend (Ortszeit) stieg die Zahl der Todesopfer durch den schweren Sturm auf mindestens sechs, darunter ein Kind. Befürchtet wird, dass Rettungskräfte in den Trümmern weitere Tote finden.
Die Rettungskräfte drangen erst nach und nach zu den betroffenen Gebieten durch, um dort nach Verletzten zu suchen und Menschen mit Strom, Wasser und Essen zu versorgen. Diese Einsätze hätten nun die absolute Priorität, sagte Floridas Gouverneur Rick Scott. "Dieser Hurrikan war ein Monster." Er habe schier unfassbare Zerstörung hinterlassen.
Auch US-Präsident Donald Trump sagte in Washington, der Hurrikan habe gewaltige Schäden angerichtet. Einen derart gewaltigen Hurrikan und eine solch massive Zerstörung habe das Land selten erlebt. Die Regierung stehe permanent in Kontakt mit den Verantwortlichen in den betroffenen Staaten, sagte Trump. "Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um denen zu helfen, die Hilfe brauchen", versicherte er. Man werde nicht ruhen, "bis der Job erledigt ist".
In dem kleinen Ort Mexico Beach, wo der Sturm als erstes auf die Küste getroffen war, zeigte sich am Donnerstag ein schreckliches Bild. Floridas Senator Marco Rubio berichtet auf Twitter, ihm sei gesagt worden: "Mexico Beach ist weg." (red)