Hurrikan Ophelia wirbelt auf Europa zu

Es ist ein ungewöhnliches Bild: Statt in Richtung der Karibik oder dem US-Festland zeigen Ophelias Ausläufer auf Europa.

Über dem Atlantik ist der tropische Sturm Ophelia zu einem Hurrikan der Kategorie eins mit Windspitzen über 140 Kilometer pro Stunde hochgestuft worden. In den nächsten zwei Tagen wird er sich noch leicht verstärken.

Ophelia ist bereits der zehnte Sturm in unmittelbarer Folge, dem der Status eines Hurrikans gegeben wurde. Dies habe es in einer Hurrikansaison zum letzten Mal im Jahr 1893 gegeben.

Langsam unterwegs

Die Karte mit der Windvorhersage des US-Hurrikanzentrums NHC zeigte in der Nacht zum Donnerstag ein sehr ungewöhnliches Bild: Statt in Richtung der Karibik oder dem US-Festland zeigen Ophelias Ausläufer auf Europa.

Trotz der reißenden Winde um das Zentrum des Sturms, geht Ophelia als Ganzes ihre Reise recht gemächlich an: Der Hurrikan ist am Donnerstag mit nur sechs Kilometern pro Stunde in Richtung Nordosten unterwegs.

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Laut der Prognose NHC wird sich der Hurrikan am Freitag nicht nur verstärken, sondern auch leicht schneller fortbewegen. Demnach könnten Ophelias Winde am Montag bis nach Irland und Großbritannien reichen.

Die Vorhersage der Meteorologen spricht aber von keinerlei Schäden. Das überrascht kaum: Laut aktuellen Prognosen stehen die Chancen, dass Winde der niedrigsten Hurrikan-Stärke Irland erreichen, bei weniger als fnf Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit von Windgeschwindigkeiten über 119 Kilometern pro Stunde – die unterste Hurrikan-Stufe: Die aktuelle Prognose des US-Hurrikanzentrums. (12. Oktober 2017) Bild: www.nhc.noaa.gov (mch/sda)

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