Hutschn Bräu: Bier mit Nostalgie im Böhmischen Prater

Das neue Hutschn Bräu im Böhmischen Prater in Wien-Favoriten feiert am 29. Mai sein Soft Opening.
Das neue Hutschn Bräu im Böhmischen Prater in Wien-Favoriten feiert am 29. Mai sein Soft Opening.
Denise Auer
Der Bierpark in Favoriten hat durch historische Fahrgeschäfte Jahrhundertwende-Flair. Selbstgebrautes Bier wird im lauschigen Gastgarten serviert.

Nebenan betreibt Investor und Schaustelller Ernst Hrabalek seine restaurierten Ringelspiele. Ein paar davon sind gleich mit ihm ins Hutschn Bräu gezogen, das Wiener Familien ein neues Ausflugsziel im Laaer Wald 473 (Favoriten) bieten soll. Den Ursprüngen des Böhmischen Praters im 19. Jahrhundert ist man bei der Realisierung treu geblieben: Glas-Pavillion und gusseiserne Tore im Stil der Jahrhundertwende machen das Lokal zu einer kleinen Zeitreise ins Alte Wien. Im Freien können bis zu 750 Gäste unter Kastanienbäumen sitzen, im Inneren ist noch einmal Platz für 220 Personen. Wichtig ist Hrabalek trotz der vielen Sitzplätze Gemütlichkeit: Die Leute sollen so lange sitzen und genießen dürfen, wie es ihnen gefällt – auch mit der mitgebrachten Wurschtsemmel.

Weil die Küche pandemiebedingt noch nicht ganz fertig ist, werden ab dem Soft Opening am 29. Mai (variierende Öffnungszeiten) Würstel und Grillhendel zur Selbstbedienung aufgetischt. Zur Nachspeis holt man sich aus der hauseigenen Konditorei (Mo-Fr von 8 bis 20 Uhr) Mehlspeißen von Groissböck. Für die Verwirklichung der zünftigen Speisen – geplant ist in Zukunft österreichische Küche – hat sich Hrabalek das Ehepaar Ania (57) und Josef (60) Kainz in Haus geholt, gemeinsam übernehmen sie die gastronomische Leitung. Für das selbstgebraute Bier, das geschmacklich an Budweiser erinnert, ist Braumeister Peter Hubert verantwortlich. Bei der Ausschank hat man sozusagen die goldene Mitte zwischen Seidl und Krügel gefunden: Serviert wird nur im 0,4 Liter Glas!

Unterhaltung für Klein und Groß

Für das Vergnügen der Kleinen stehen die Ringelspiele zur Verfügung und direkt im Gastgarten ragt eine Doppelrutsche in den Himmel. Zur Unterhaltung der Erwachsenen werden Bierstock schießen sowie Dart werfen angeboten. Für zukünftige Veranstaltungen gibt es eine eigene Bühne, auf der Künstler aus der Volks- und Schlagerszene live aufspielen sollen. Geplant aber noch nicht umgesetzt ist ein eingenes Shuttle in den Bierpark. Abfahrt soll von der Station Ursselbrunnengasse sein und Gäste bis zum Eingang kutschieren.

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