Der Abbauteil der staatlichen Problembank Hypo Alpe Adria wird bis Herbst in die Staatsholding ÖIAG eingegliedert, den Auftrag erhält die Tochter Fimbag. Das bestätigte ein Sprecher von Finanzminister Michael Spindelegger. Kurios: Fimbag-Chef Klaus Liebscher war erst vor kurzem als Hypo-Aufsichtsratschef und Chef der Hypo Task Force zurückgetreten.
Der Abbauteil der staatlichen Problembank Hypo Alpe Adria wird bis Herbst in die Staatsholding ÖIAG eingegliedert, den Auftrag erhält die Tochter Fimbag. Das bestätigte ein Sprecher von Finanzminister Michael Spindelegger. Kurios: Fimbag-Chef .
"Wir werden Regierungsaufträge natürlich erfüllen", sagte ein ÖIAG-Sprecher zur nun verkündeten Eingliederung der Hypo-Abbaueinheit in die Staatsholding, die dem Ministerium direkt untersteht. Der Sprecher sagte weiter, Details würden zeitgerecht in Abstimmung mit der Bundesregierung definiert werden. Laut Spindelegger-Sprecher ist die Vorgangsweise mit dem Regierungspartner SPÖ abgesprochen.
Bis zur Gründung der Abbaugesellschaft braucht die Hypo, , 1,43 Mrd. Euro. Die Kosten für die Schaffung der Abbaueinheit sollen samt dieser Summe wie bisher angegeben 4 Mrd. Euro ausmachen. Die Anstaltslösung - Bad Bank - an sich wird 17,8 Mrd. Euro schwer.
Auch die notverstaatlichte Gemeindefinanziererin Kommunalkredit wird von der Fimbag verwaltet. Chef der 100-Prozent-ÖIAG-Tochter Fimbag ist Klaus Liebscher, der erst kürzlich als Hypo-Aufsichtsratschef und Chef der Hypo Task Force zurückgetreten war. Er äußerte zuletzt abermals die Hoffnung, dass die Abbaulösung für die Hypo zügig umgesetzt wird.