Hypo-Causa Birnbacher: Anklage gegen Harald Dobernig

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem Kärntner Hypo-Verkauf Anklage gegen den ehemaligen FPÖ-Landespolitiker Harlad Dobernig eingebracht. Ihm wird Beitrag zur Untreue wegen des überhöhten Honorars des Steuerberaters Dietrich Birnbacher vorgeworfen.

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem Anklage gegen den ehemaligen FPÖ-Landespolitiker Harlad Dobernig eingebracht. Ihm wird Beitrag zur Untreue wegen des überhöhten Honorars des Steuerberaters Dietrich Birnbacher vorgeworfen.

Die Anklage ist in Klagenfurt eingebracht worden, aber noch nicht rechtskräftig. Dobernig hatte als Büroleiter des damaligen Landeshauptmanns Jörg Haider Gutachten über das Birnbacher-Honorar beauftragt und an dessen Erstellung mitgewirkt, so die Anklage. Dabei soll er sich Textvorschläge und Entwürfe übermittelt haben lassen.

Für ein sechsseitiges Gutachten des Steuerberaters Diertrich Birnbacher zum Hypo-Verkauf zahlte die Kärntner Landesholding sechs Millionen Euro. Nachdem Kritik daran laut wurde, gab Dobernig weitere Gutachten über das Gutachten in Auftrag, um es zu rechtfertigen. 

Die damaligen KLH-Vorstände Hans-Jörg Megymorez und Gert Xander, Steuerberater Birnbacher und Kärntens früherer ÖVP-Obmann Josef Martinz wurden in der Causa bereits rechtskräftig schuldig gesprochen.

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