Wirtschaft

Hypo: Jetzt wird auch das Land Kärnten geklagt

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:51

Der umstrittene Hypo-Schuldenschnitt beschäftigt auch das Landesgericht Klagenfurt. Es sind mehrere Zivilklagen gegen das Land Kärnten, die Kärntner Landesholding und die Hypo Alpe Adria International, die mittlerweile Heta heißt, eingegangen. Insgesamt geht es um rund 400 Mio. Euro.

Der umstrittene Hypo-Schuldenschnitt beschäftigt auch das Landesgericht Klagenfurt. Es sind mehrere Zivilklagen gegen das Land Kärnten, die Kärntner Landesholding und die Hypo Alpe Adria International, die heißt, eingegangen. Insgesamt geht es um rund 400 Mio. Euro.

Als Kläger treten eine Luxemburger Bank, die Ergo Pensionskasse (Düsseldorf) und die Pensionsversicherungsanstalt auf. Insgesamt sind derzeit vier Klagen anhängig. Bei der Eröffnung von Zivilklagen sind von den Klägern Pauschalgebühren zu entrichten, die sich nach der Höhe der Klagssumme richten. Gerechnet auf die 400 Mio. Euro sind das rund 5,1 Mio. Euro, die bereits hinterlegt worden sind.

Von Kärnten zum VfGH

Ob die Klagen tatsächlich in Klagenfurt zu Ende verhandelt werden, ist fraglich. Justizinsider gehen davon aus, dass die Richter des Landesgerichtes die Verfahren an den eingebracht worden, um das umstrittene Gesetz, mit dem Nachranggläubiger zur Kasse gebeten werden, einer Prüfung auf seine Verfassungsmäßigkeit zu unterziehen.

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