Hypo-Untersuchung soll weniger als 500.000  kosten

Bild: Heute.at Fotomontage

Die Hypo-Kommission unter Irmgard Griss nimmt ihre Arbeit in leeren Büros in der Hinteren Zollamtsstraße ab dem 2. Mai auf. Kritik hagelt es sowohl an der Bezahlung der Kommisionsmannschaft, als auch an einem Mitglied.

nimmt ihre Arbeit in leeren Büros in der Hinteren Zollamtsstraße ab dem 2. Mai auf.  Kritik hagelt es sowohl an der Bezahlung der Kommisionsmannschaft, als auch an einem Mitglied.

Laut Format beziehen die vier unabhängigen internationalen Experten, die Griss für die Kommissionsarbeit ausgesucht hatte, Tagsätze von rund 4.000 Euro. Die Zeitschrift spricht von einer  "Millionenrechnung", die Finanzminister Michael Spindelegger präsentiert bekommen dürfte.

In einem aktuellen Ö3-Interview widerspricht die Kommissionsleiterin dieser Summe: "Die Untersuchung wird nicht mehr als einige Hunderttausend Euro kosten", so Griss. Und setzt nach: "weniger als 500.000".

Dass die Experten Tagsätze von 3.500 bis 4.000 Euro kassieren, bestätigt Griss jedoch. Anfang Juni wird es die erste Sitzung mit den vier internationalen Experten geben. Bis Ende Dezember soll ein erstes Ergebnis vorliegen.

Kritik an Kommission

Der stellvertretende Grünen-Klubobmann Werner Kogler hatte in einem Interview mit der APA vergangene Woche die "Regierungskommission" zur Hypo kritisiert: Deren Vorsitzende Irmgard Griss schätze er zwar sehr, aber ihr sei "übel mitgespielt" worden, habe sie doch keinen klaren Auftrag, was in Sachen Hypo zu untersuchen sei.

Und sie habe "Handlungsbedarf" beim Kommissionsmitglied Ernst-Wilhelm Contzen. Dessen frühere Tätigkeit als Chef der Deutschen Bank in Luxemburg und Aufsichtsrat der Deutsche-Bank-Tochter DWS "kontaminiert die Kommission mit Unvereinbarkeit". Denn Contzen "sitzt auf der anderen Seite der Interessen der Steuerzahler".

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