Im April wurde Robert Ibertsberger von Ried gefeuert. Die Oberösterreicher sahen den Klassenerhalt gefährdet, zogen aus der Ferne betrachtet überhastet die Reißleine. "Das hat schon wirklich wehgetan, die Art und Weise ist auch aus heiterem Himmel gekommen", erzählt der 45-Jährige auf "Sky". "Die Angst vor dem Abstieg war zu groß und sie hatten nicht das Gefühl, mit mir diesen Turnaround zu schaffen. Man hat jetzt auch gesehen, dass es in der Quali Gruppe kein Selbstläufer ist. Jeder kämpft extrem um jeden Punkt." Eine Runde vor Schluss muss Ried tatsächlich noch zittern – wie insgesamt vier Klubs.
Doch für Ibertsberger könnte schon bald eine andere Tür aufgehen. Der Ex-Kicker ist als Assistenztrainer von Ralf Rangnick beim ÖFB ein Thema. "Es hat ein Gespräch gegeben. Ob es dann weiterführende Gespräche werden, werden wir sehen. Sonst kann ich dazu nicht mehr sagen, weil ich nicht mehr weiß. Schauen wir mal, was in den nächsten Tagen passiert."
Rangnick bestreitet am 22. Mai sein letztes Match als Trainer von Manchester United, übersiedelt dann nach Österreich. Am 3. Juni sitzt der Deutsche zum ersten Mal als rot-weiß-roter Teamchef auf der Trainerbank – auswärts gegen Kroatien.