Ein Drittel hofft bei Ibiza-Ausschuss auf Enthüllungen

Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache im Rahmen des Ibiza-U-Ausschusses im Parlamentsausweichquartier in der Hofburg in Wien.
Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache im Rahmen des Ibiza-U-Ausschusses im Parlamentsausweichquartier in der Hofburg in Wien.picturedesk.com
Vergangene Woche startete der Untersuchungsausschuss zum Ibiza-Video. Die Erwartungshaltung der Wähler ist gespalten: Die Grün-Wähler sind optimistisch , die FPÖ-Wähler jedoch sehr skeptisch.

In der aktuellen "Frage der Woche" (Unique Research Befragung, 500 Probanden, max. Schwankungsbreite +/-4,4 Prozent) zeigt sich, dass die Erwartungshaltung der Österreicher zum Ibiza-Ausschuss nicht groß ist. Die Mehrheit der Befragten erwartet sich durch den Ausschuss keine "neue Erkenntnisse zur Ibiza-Affäre". Aber: Immerhin 36 Prozent hoffen auf neue Enthüllungen.

Grün-Wähler erwarten eher neue Enthüllungen als FPÖ-Wähler

Meinungsforscher Peter Hajek dazu: "Das stellt einen relativ hohen Wert dar." 15 Prozent der Befragten wollten gar keine Angabe machen. Grün-Wähler glauben mit 63 Prozent noch am ehesten an die Sinnhaftigkeit des Ibiza-U-Ausschusses. Nur 28 Prozent sind da eher skeptisch. FPÖ-Wähler erwarten sich am wenigsten. Nur 24 Prozent der befragten Blau-Sympathisanten glauben an neue Erkenntnisse durch den Ausschuss, 50 Prozent erwarten sich gar nichts.

Frage der Sinnhaftigkeit von FPÖ-Wähler kaum beantwortet

Auffällig ist aber auch, dass diese Frage von freiheitlichen Wählern mit Abstand am öftesten (26 Prozent) nicht beantwortet wurde. Kommentar von Polit-Experte Peter Hajek: "Hier dürfte der Wunsch Vater des Gedanken sein." Mehrheit kritisch Abseits von FPÖ und Grünen zeigt sich ein einheitliches Bild: Sowohl ÖVP-, SPÖ- als auch Neos-Wähler sind pessimistisch, vom U-Ausschuss Neues zu erfahren.

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