Kind tot! ICE-Schubser scheitert an drittem Opfer

Ein kleiner Bub ist tot, seine Mutter überlebte nur knapp – in Frankfurt hat ein Unbekannter am Montagvormittag eine Familie vor einen einfahrenden Schnellzug gestoßen.
Es ist gegen 10 Uhr, auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs fährt gerade ein ICE ein. Plötzlich stürzen eine 40-Jährige und ein Kind auf das Gleisbett. Sie waren nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei von einem unbekannten Mann gestoßen worden – "Heute.at" berichtete.

In letzter Sekunde schafft es die Frau noch, sich in einen schmalen Zwischenraum zwischen den Gleisen zu rollen. Ihren Sohn zu retten, war ihr aber nicht mehr möglich. Der acht Jahre alte Bub wird von dem Schnellzug überrollt und stirbt noch am Unfallort. Seine Mutter erleidet einen schweren Schock.



CommentCreated with Sketch.215 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Währenddessen bricht am Bahnsteig ein Tumult aus. Ein Mann versuchte zu fliehen, Passanten, die das Unglück beobachtet hatten, nahmen die Verfolgung auf. Laut Angaben der Ermittler wollte der Mann auch noch eine dritte Person aufs Gleis stoßen: "Die konnte sich allerdings wehren", zitiert die deutsche "Bild" eine Polizeisprecherin.



Der 40-Jährige konnte von Passanten überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bei dem Festgenommenen soll es sich laut den Ermittlern um einen Mann eritreischer Herkunft handeln.

Offiziell bestätigte Details zu seiner Person oder zu seinem Motiv gibt es derzeit aber noch nicht. Er dürfte seine Opfer zuvor nicht persönlich gekannt haben. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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(rcp)

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