"Ich hatte Probleme, aber es hat viel Spaß gemacht"

Dominic Thiem
Dominic Thiemgepa
Schwerarbeit statt Spaziergang! Dominic Thiem hatte bei seinem Auftaktsieg bei den Erste Bank Open alle Mühe. Trotzdem freute er sich riesig.

Weniger über die Leistung beim 6:4, 7:5 gegen Vitaly Sachko. 1:47 Stunden benötigte Thiem, um die Nummer 529 der Weltrangliste zu besiegen und das Achtelfinal-Ticket bei den Erste Bank Open zu lösen. "Für mich war es das erste Match seit Paris, ich war auf der Euphoriewelle, habe das System runtergefahren. Das erste Match gegen einen unbekannten Gegner war nicht einfach", gab die Nummer drei der Welt zu. Nachsatz: "Ich hatte Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Generell bin ich zufrieden, die letzten Games hatten eine gute Intensität."

Was Thiem mehr Spaß machte, war die Stimmung in der Halle vor den 1.000 euphorischen Fans. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, wieder zu Hause bei so einer Stimmung zu spielen. Die letzten Turniere waren vor keinen Leuten, umso schöner ist es bei dem wichtigsten Turnier für mich vor 1.000 Leuten mit Stimmung. Danke an jeden einzelnen", freute sich der Titelverteidiger über die Stimmung auf den Rängen.

Im Achtelfinale wartet der Sieger aus der Partie Cristian Garin gegen Stan Wawrinka. Statt Relaxen zu Hause ist für Thiem aber nun die Kasernierung in der "Bubble" im Innenstadt-Hotel angesagt. Statt Essen von Bruder Moritz gibt es Catering von Do&Co. "Wer besser kocht? Das sage ich nicht", grinst Thiem, der trotz der ungewohnten Einschränkungen beim Heimturnier nicht jammer will. "Das Turnier ist unglaublich organisiert. Hotel und Essen sind super. Jeder Spieler ist dankbar, dass in der Pandemie so ein Turnier auf die Beine gestellt wird."

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