Die beliebte Schauspielerin Marisa Burger, bekannt als Sekretärin Miriam Stockl aus den Rosenheim-Cops, hat eine neue Autobiografie veröffentlicht. Der Titel: "Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war: Vom Mut, eigene Wege zu gehen".
In dem Buch beschäftigt sich die 52-Jährige intensiv mit ihrer Vergangenheit. Sie wuchs als Tochter eines Lehrers im oberbayerischen Altötting auf.
Burger hat während der Arbeit an ihrem Buch das Gespräch mit ihrer Patentante gesucht und offen über ihre Vergangenheit gesprochen.
Rückblickend erinnert sie sich vor allem an einen Satz aus ihrer Jugend, der sich tief bei ihr eingebrannt habe: "Nur wer etwas schafft, hat einen Wert." Dieser Anspruch habe schon früh für innere Unruhe gesorgt.
Erst durch den Austausch mit ihrer Patentante habe sie Worte für ein Gefühl gefunden, das sie lange begleitet habe: "Ich war ein ungeliebtes Kind."
Heute ordnet die Schauspielerin diese Aussage jedoch anders ein. "Das ist ein schlimmer Vorwurf. Und ganz bestimmt war es auch nicht so", stellt sie klar. Ihre Eltern hätten sie geliebt, seien jedoch selbst stark von eigenen Zwängen und Ängsten geprägt gewesen.
Der Druck, ständig 110 Prozent geben zu müssen, belastete den TV-Star lange Zeit. Auch ihre schnelle Sprechweise deutet sie im Rückblick als Ausdruck dieser inneren Rastlosigkeit.