Identitären-Chef soll auch auf Linzer Ball kommen

Martin Sellner, der Sprecher der "Identitären Bewegung Österreich" (IBÖ) soll auf den Linzer Burschenbundball kommen.
Martin Sellner, der Sprecher der "Identitären Bewegung Österreich" (IBÖ) soll auf den Linzer Burschenbundball kommen.Bild: Reuters

Der Chef der Identitären, Martin Sellner, soll am Burschenbundball in Linz teilnehmen. Das berichtet der "Standard". Die SPÖ fordert Stelzer auf, eine "klare Trennlinie zu ziehen".

Bereits die Teilnahme von Identitären-Chef Martin Sellner am Akademikerball in Wien sorgte für viel Wirbel. Jetzt berichtet der "Standard", dass Sellner auch den Burschenbundball am 1. Februar in Linz besuchen wird. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat für den Burschenbundball den Ehrenschutz über.

Die Nachricht, dass Sellner nach Linz kommen soll, sorgt jetzt für erste politische Reaktionen. Die SPÖ-Abgeordnete Sabine Schatz fordert von Stelzer eine Absage und Rücknahme seines Ehreschutzes für den Ball.

Absage als logische Konsequenz

"Die Teilnahme Sellners am Linzer Burschenbundball zeigt die Bedeutung des Balls als Vernetzungstreffen der Rechten. Jetzt muss der Landeshauptmann endlich handeln und eine klare Trennlinie ziehen", sagt Schatz.

Und weiter wirft sie der ÖVP "eine gewisse Doppelbödigkeit vor". "Die ÖVP fordert einerseits ein Verbot der Identitären und kritisiert die FPÖ wegen der Teilnahme Sellners am Wiener Akademikerball". Da könne die logische Konsequenz nur eine klare Absage an den Burschenbundball sein, so Schatz.

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