IGGiÖ will Legalisierung von illegaler Islamschule

Die Frauenbeauftragte der IGGiÖ Amina Baghajati
Die Frauenbeauftragte der IGGiÖ Amina BaghajatiBild: Helmut Graf

Die Frauenbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) Amina Baghajati möchte die illegale Islamschule auf ein "rechtliches Fundament" stellen.

In den vergangene Tagen sorgte eine mutmaßlich illegale Islamschule in Wien für Wirbel. Derzeit wird diskutiert, ob es sich dabei bloß um einen Lehrgang oder eine genehmigungspflichtig Privatschule handelt. SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl sprach sich bereits für die Schließung aus.

Die Imam Hatip-Schule in Wien sollte auf eine rechtlich solide Basis gestellt werden und nicht rechtsfrei agieren. Das fordert Carla Amina Baghajati, die IGGiÖ-Frauenbeauftragtein der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast".

Baghajati wünscht sich eine Umwandlung in ein Privatgymnasium, in dem nicht mehr wie jetzt großteils auf Türkisch sondern auf Deutsch unterrichtet wird. Die Grundidee, die die Betreiber aufgegriffen hätten, sei aber richtig, sagte sie.

Baghajati ortet auch Kräfte innerhalb des Betreibervereins, die bereit seien "am Konzept nachzujustieren". (red)

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