Ikea kauft jetzt deine alten Möbelstücke zurück

Ikea setzt zunehmend auf Nachhaltigkeit, gebrauchte Möbel bekommen die Chance auf ein "zweites Leben".
Ikea setzt zunehmend auf Nachhaltigkeit, gebrauchte Möbel bekommen die Chance auf ein "zweites Leben".IKEA/Johannes Brunnbauer
Der schwedische Möbelriese setzt zunehmend auf Nachhaltigkeit. Kunden können ab sofort gut erhaltene Möbelstücke zurückbringen.

IKEA ist davon überzeugt, dass nur ein Geschäftsmodell Erfolg bringt, das auch die Umwelt und den Planeten schätzt und schützt. Daher setzt man beim schwedischen Möbelriesen jetzt zunehmend auf Nachhaltigkeit. Aus den Fundgruben im Kassenbereich werden ab 25. März sogenannte "Cirular Hubs", gut erhaltene Möbel erhalten ein "zweites Leben".

Haltbarkeit der Produkte wird verlängert

IKEA will bis 2030 "People & Planet positive" werden. "Durch unsere Größe und Reichweite haben wir die Möglichkeit, mehr als eine Milliarde Menschen zu erreichen – das müssen wir nutzen. Wir wollen sie dazu inspirieren und darin unterstützen, innerhalb der Möglichkeiten unseres Planeten ein besseres Leben zu führen", erklärt Florian Thalheimer von IKEA Österreich bei der heutigen digitalen Pressekonferenz. Bereits jetzt seien 43 Prozent der insgesamt rund 11.000 Produkte nachhaltig,

Das Modell der linearen "Wegwerfwirtschaft" hat dabei weder Zukunft noch sollte es Zukunft haben dürfen. Auch möchte das Unternehmen, um eine kreislauffähige Marke zu werden, die Haltbarkeit der Produkte und Materialien verlängern und Ressourcen auf durchdachtere Weise einsetzen. Deshalb werden die Fundgruben ab 25. März in "Circular Hubs" umgewandelt.

"Zweites Leben" für Möbelstücke

Kunden können über den Service "Zweites Leben“ gebrauchte, gut erhaltene Möbelstücke in das Möbelhaus zurückbringen und erhalten dafür eine Gutscheinkarte. Die Produkte werden anschließend im "Circular Hub" zu erschwinglichen Preisen wiederverkauft.

Einen virtuellen Eindruck vom "Circular Hub" kann man sich hier machen.

Dazu wird es in den "Circular Hubs" sogenannte "Learn & Share" Bereiche geben – Orte, an denen KundInnen zuhören, erforschen und selbst nachhaltige Lösungen kreieren können. Derzeit liefert das schwedische Möbelhaus online Ideen wie man zum Beispiel aus Ikea-Produkten etwas Neues macht. Sobald es die Corona-Situation erlaubt, soll es diese Workshops dann auch vor Ort in den Einrichtungshäusern geben.

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