Der schwedische Möbelhausgigant Ikea zeigt eine Reportage über zwei in London lebende Lesben mit ihrem Kind in Russland nicht. Im Kundenmagazin "Family" hat man die Geschichte gestrichen.
Der schwedische Möbelhausgigant Ikea zeigt eine Reportage über zwei in London lebende Lesben mit ihrem Kind in Russland nicht. Im Kundenmagazin "Family" hat man die Geschichte gestrichen.
Hintergrund ist die russische Gesetzgebung zu homosexuellen Lebensweisen. Laut der Agentur Pressetext bestätigt das Unternehmen, dass man die Ausgabe, die weltweit in 25 Ländern erscheint, entsprechend geändert hat. Der Artikel hätte im Widerspruch zu den in Russland geltenden Vorschriften zur "Schwulen- und Lesbenpropaganda" gestanden. Nach der Beratung mit den Anwälten hätte man von einer Veröffentlichung abgesehen.
Foto auf russischer Webseite gelöscht
Zuletzt hatte der Konzern ein Foto auf seiner russischen Webseite gelöscht, das vier Jugendliche mit bunten Sturmmasken im Stile der zeigte. Man begründete die Löschung damit, dass man nicht wolle, "als Ort der Agitation jeder Art ausgenutzt zu werden". Der jetzige Schritt beim Kundenmagazin geht in die selbe Richtung.
Voriges Jahr hatte der Möbelriese in der saudi-arabischen Ausgabe seines Magazins alle Bilder von Frauen wegretuschiert.