Rapperin Ikkimel sorgte am 3. Juli für einen Eklat im TV: Kurz vor neun Uhr performte die Berlinerin im ZDF-Morgenmagazin ihren zur WM 2026 passenden Song "Fussballmaenner", in dem sie Klischees, Sex und Rollenbilder vermischt.
Während die 29-Jährige in kurzem Jeansrock und bauchfreiem Top ihr Lied zum Besten gab, zeigte die Kamera immer wieder das Publikum. Kinder schauten irritiert, ältere Zuschauer wirkten erstarrt, einigelegten verlegen den Kopf in die Hände.
Zeilen wie "Fussballmänner, alles Penner, Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker" sorgten für Stirnrunzeln im Studiopublikum. Als die Rapperin bei einer Zeile nah an einen Zuschauer herantrat, reagierte dieser sichtlich überfordert.
Anders als bei anderen Live-Acts im Morgenmagazin gab es im Anschluss kein Interview. Ikkimel verabschiedete sich lediglich mit den Worten: "Danke Moma, wir freuen uns auf die Frauen-WM nächstes Jahr."
Den Auftritt kommentierte sie später in ihrer Instagram-Story trocken: Vorab schrieb sie "Heute spiele ich vor einer Schulklasse und Ü50, hell yeah", danach sprach sie von einem "Schnitt aus der Hölle".
Im Internet sorgt der Auftritt für gespaltene Meinungen: Fans feiern den Moment mit Kommentaren wie "Das Beste, was ich je gesehen hab" oder "Top 10 Iconic Momente 2026". Andere hingegen empfinden die Performance im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als fehl am Platz.
Ikkimel, mit bürgerlichem Namen Melina Strauss, gilt als eine der polarisierendsten Rapperinnen Deutschlands. Die 29-Jährige erreichte ihren Durchbruch mit dem viralen Hit "Keta und Krawall" im Jahr 2024.