Er überlebte Jahrhunderte und war ein Muss für jeden Hawaii-Besucher: Der Holei Sea Arch im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark. Doch jetzt ist der berühmte Lavabogen ins Meer gestürzt.
Der genaue Zeitpunkt des Einsturzes ist unbekannt. Am 23. September ragte der gigantische Felsbogen noch über die Küste, spätestens am 27. September war er verschwunden.
Vermutet wird, dass Tropensturm Nolo dem ohnehin instabilen Naturdenkmal den Rest gab.
Laut n-tv war der rund 27 Meter hohe Bogen eines der bekanntesten Fotomotive auf Hawaii. Er lag am Ende der berühmten Chain of Craters Road und ragte spektakulär in den Pazifik.
Das Ende kam nicht vollkommen überraschend: Wind, Wellen und Erosion hatten dem Fels über Jahre zugesetzt. Bereits 2021 warnten die hawaiianischen Behörden, dass der Bogen eines Tages einstürzen könnte.
Der Kilaüa, einer der weltweit aktivsten Vulkane, setzte der Küste mit Erdbeben und Lavaausstößen zusätzlich zu.
In den sozialen Netzwerken verabschieden sich Besucher mit traurigen Kommentaren von dem verschwundenen Wahrzeichen. Die Parkverwaltung reagiert dagegen gelassen: Der Einsturz sei Teil eines natürlichen Kreislaufs. Solche Küstenformationen entstehen – und verschwinden wieder.