Illegale Einreise: Migranten unter Lkw versteckt

Bei der Kontrolle eines Sattelschleppers in Raubling hat die deutsche Polizei am Mittwoch zwölf Migranten entdeckt, die illegal in die Bundesrepublik einreisen wollten.

Nach Angaben der Polizei wollten die zwei Frauen, fünf Männer und fünf Jugendlichen unter dem Lastwagen illegal nach Deutschland kommen.

Die zwölf Personen aus Nigeria, Somalia und der Elfenbeinküste hatten sich dort offenbar bereits in Italien versteckt. Liegend oder auch sitzend nutzten sie den Lkw als Transportmittel für ihre Einreise. Die Migranten im Alter zwischen 16 bis 29 Jahren begaben sich dabei in höchste Lebensgefahr.

Doch die Afrikaner waren sich dieser Gefahr, in die sie sich mit ihrer illegalen Fahrt begeben hatten, vermutlich nicht bewusst. Sie waren zwar zum Teil unterkühlt, ansonsten aber nicht verletzt.

Bei drei Männern bestehe jedoch der Verdacht auf eine ansteckende Hautkrankheit, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Alle Personen wurden für die weiteren Ermittlungen zur Dienststelle Bundespolizei von Rosenheim gebracht.

Verstärkte Kontrollen



Die Bundespolizei führt in Deutschland derzeit verschärfte Kontrollen an den Bahnhöfen durch. Erst am Dienstag entdeckten die Beamten drei Eritreer (16, 22 und 33) und zwei Äthiopier (17 und 37 Jahre alt) die sich ebenfalls unter einem Lkw-Auflieger versteckt hatten.

Außerdem fanden die Beamten auf dem Wagen eines weiteren Güterzuges zwei Männer aus Guinea, im Alter von 16 und 21 Jahren.

Keiner der Personen, die auf diese höchst gefährliche Weise über die deutsch-österreichische Grenze gefahren waren, konnte sich ausweisen.



(wil)

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