Im Hotel Imperial wird zur Syrien-Krise beraten

Das Wiener Hotel Imperial wird zum Treffpunkt der Weltpolitik: Die Außenminister John Kerry (USA), Sergej Lawrow (Russland), Adel al-Jubeir (Saudi-Arabien) und Feridun Hadi Sinirlioglu (Türkei) suchen dort am Freitag eine Lösung für die Syrien-Krise. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz will mit den Teilnehmern des Syrien-Gipfels ebenfalls Gespräche führen.

Rätselraten herrschte noch, ob sich auch der jordanische Außenminister Nasser Judeh und Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, im Hotel Imperial einfinden werden. Bereits am Donnerstag absolviert dagegen Sinirlioglu Termine in Wien, er nimmt laut "Die Presse" an einer Gedenkveranstaltung in der türkischen Botschaft teil, bei der an 1975 von Armeniern ermordete Diplomaten gedacht wird.

Kerry, Drahtzieher des Syrien-Gipfels, soll Freitagfrüh in Wien eintreffen. Abseits des Gipfels sind zudem Gespräche von Kurz mit den Teilnehmern sowie ein Vier-Augen-Gespräch von Kerry und Lawrow geplant.

Muss Assad gehen?

Spannend bleibt der Inhalt der Gespräche, denn seit Kriegsbeginn 2011 wurde vergeblich um eine Lösung gerungen. Zentrale Frage ist weiterhin, ob Syriens Machthaber Bashar al-Assad abgesetzt werden muss. Die USA, die Türkei und Saudi-Arabien drängten dazu, Russland stellte sich stets hinter ihn.

 - die Konsequenz: harsche Kritik aus den USA.

EU-Sondergipfel am Sonntag

Für Sonntag ist ein EU-Sondergipfel geplant, auf dem vor allem die - elf solcher Stellen sollen in Griechenland und Italien eingerichtet werden - es mangelt allerdings immer noch an den nötigen personellen und finanziellen Ressourcen.

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