Im Lamborghini onaniert – 40.000 Euro Strafe

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig.Bild: Sabine Hertel - Symbolbild
Ein 26-Jähriger wurde am Dienstag wegen Freiheitsentziehung und sexueller Belästigung verurteilt. Er soll in seinem Wagen vor einer Fremden masturbiert haben.
Wegen sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung ist am Dienstag ein 26-Jähriger verurteilt worden. Im Zuge eines Sportwagentreffens am Wörthersee, soll er im vergangenen Sommer eine Frau in seinem Auto mitgenommen, sie am Aussteigen gehindert und in ihrer Anwesenheit masturbiert haben.

Der Angeklagte gab an, dass die 25-jährige Frau freiwillig in den von ihm gesteuerten Lamborghini gestiegen sei. Er habe den ganzen Tag über Leute mitfahren lassen. Das sei bei solchen Treffen üblich. Weil die Frau nach kurzer Zeit wieder aussteigen wollte habe er gedacht, dass ihr übel sei.

Man "fummelte an sich herum"



Die Frau schildert die Sachlage anders. Bereits kurz nach dem Einsteigen habe sie die Hand des Angeklagten auf ihrem Oberschenkel gefühlt. Da hätten bei ihr die "Alarmglocken geschrillt". Per Whatsapp verständigte sie eine Freundin und teilte dieser den aktuellen Standort mit. Der Lenker habe während der Fahrt "an sich herumgefummelt" ihr gesagt, dass sie "Spaß" haben könnten. Schließlich gelang es der Frau aus dem Wagen zu flüchten.

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Sie erzählt einfach irgendwas", sagte der Angeklagte vor Gericht. Für Richter Gernot Kugi war die Sache klar. Die Zeugin habe kenne den Angeklagten nicht und habe keinen Grund diesen zu belasten. Er folgte ihren Aussagen und hatte keinen Zweifel an ihren Schilderungen. Der Richter sprach den Angeklagten schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe vin insgesamt 40.000 Euro. Weder der Angeklagte noch die Staatsanwältin gaben eine Erklärung ab. Somit ist das Urteil nicht rechtskräftig.





ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. mr TimeCreated with Sketch.| Akt:
KärntenNewsKärntenGerichtsurteilUrteil

CommentCreated with Sketch.Kommentieren