Im Stau: Großes Geschäft kostet Lkw-Fahrer 100 €

An der Grenze nach Deutschland stand der Lenker stundenlang im Stau, verrichtete seine Notdurft in einem Sackerl...
An der Grenze nach Deutschland stand der Lenker stundenlang im Stau, verrichtete seine Notdurft in einem Sackerl...Bild: Daniel Scharinger
Stundenlang im Stau, weit und breit keine WC-Anlage - ein Lkw-Fahrer verrichtete seine Notdurft in ein Säckchen. Jetzt muss er 100 Euro Strafe zahlen.
Alles steht, nichts geht mehr heißt es seit einer Woche fast täglich beim Grenzübergang Suben (Bez. Schärding) vor der Einreise nach Deutschland.

Anfang vergangener Woche reichte der Stau auf der Innkreis-Autobahn unglaubliche 45 (!) Kilometer weit zurück. Auch am frühen Sonntagnachmittag standen vorwiegend Lastwagen zwölf Kilometer im Stau.

Wie berichtet sollen neben deutschen Staatsbürgern nur ausgewählte Gruppen (Lieferwagen mit wichtigen Waren) durchgelassen werden.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Folgen für die Lkw-Fahrer sind oft verheerend. Sie müssen stundenlang in ihren Fahrerkabinen ausharren, kommen meist pro Stunde nur wenige Kilometer voran.

Der Lkw-Fahrer verrichtet im Stau seine Notdurft in ein Sackerl, bekam prompt von der Polizei einen Strafzettel aufgebrummt.
Der Lkw-Fahrer verrichtet im Stau seine Notdurft in ein Sackerl, bekam prompt von der Polizei einen Strafzettel aufgebrummt.
Für einen Fahrer aus Ungarn hatten die langen Wartezeiten jetzt richtig "besch......" Folgen. Mitten im Stau plagte den Lenker plötzlich die Notdurft.

Ein WC oder einen Rastplatz gab es aber weit und breit nicht. Was blieb ihm somit anderes übrig, als seine Notdurft in ein Sackerl in seiner Fahrerkabine zu verrichten. Der Laster stand still und die Vorhänge der Fahrerkabine waren in dem Moment großteils verschlossen.

Kurz danach folgte der Schock



Als er das Säckchen anschließend in der angrenzenden Wiese beseitigen wollte, folgte der Schock.

Plötzlich standen zwei Beamte der Autobahnpolizei vor ihm, meinten was das sei und warum er sich nicht hinter dem Steuer befinde.



Die Quittung für seinen außerplanmäßigen "Ausflug" folgte prompt. Die Beamten drückten ihm ein Strafmandat in Höhe von 100 Euro in die Hand.



Für sein großes Geschäft musste der Ungar somit tief in die Tasche greifen. Wie ein anderer Lenker schildert, sollten eigentlich schon seit Tagen entlang der Strecke mobile Toiletten aufgestellt sein. Bislang ist davon jedoch nichts zu sehen.

Beim Grenzübergang Suben soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein. Die WC-Anlagen seien versperrt gewesen. Für das Pinkeln in die Wiese sei dann auch der Strafzettel ausgehändigt worden.







ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
SubenNewsOberösterreichVerkehrVirus