Der Tod einer jungen Frau im Traunsee bleibt weiter ein Krimi. Johanna N. (19) ertrank bei Gmunden, weil am Körper ihres Begleiters (20) Kratzspuren gefunden wurden, wurde ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen. Nun wird ihr Begleiter von der Gerichtsmedizin entlastet. Laut Gutachten war N. alkoholisiert, die Kratzspuren an ihrem Begleiter würden eher auf ein fluchtartiges Verlassen des Sees hindeuten.
Der . Nun wird ihr Begleiter von der Gerichtsmedizin entlastet. Laut Gutachten war N. alkoholisiert, die Kratzspuren an ihrem Begleiter würden eher auf ein fluchtartiges Verlassen des Sees hindeuten.
Ereignet hatte sich der Todesfall am 12. Juli beim Schwimmen im Traunsee bei Gmunden. Der 20-Jährige berichtete, dass N. plötzlich untergegangen sei. Daraufhin sei er in Panik geflüchtet, hätte sich das Handy und die Kleidung des Mädchens geschnappt und in den Offensee geworfen. Die Leiche des Mädchens wurde schließlich von Hobbysportlern in der Nähe eines Stegs gefunden.
Ursprünglich deutete für die Polizei vieles auf ein Gewaltverbrechen hin - auch, weil Kratzspuren am Körper des Mannes gefunden wurden. Laut "Oberösterreichischen Nachrichten" bestätigte sich ein dahingehender Verdacht durch einen DNA-Test aber nicht, vielmehr dürften diese von Steinen stammen, die den Mann beim Verlassen des Sees aufgeschürft hätten.
Weiters belegte die Untersuchung, dass das Todesopfer mehr als zwei Promille Alkohol im Blut hatte. Die Ermittlungen der Polizei wurden aber noch nicht eingestellt - erst werden weitere DNA-Spuren und die Handy-Daten der Beteiligten ausgewertet. Auf jeden Fall wird gegen den Mann wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und Beweismittelunterdrückung ermittelt.