Imbissbudenchef verging sich an eigener Nichte

Bild: privat
Ein Baggerfahrer und Betreiber einer Imbissbude (Anfang 50) aus NÖ soll seine geistig beeinträchtigte Nichte sexuell missbraucht haben.
Mit gesenktem Haupt nahm ein Imbissbuden-Chef letzte Woche am Landesgericht Krems Platz. Trotz der Scheidung hatte er einen guten Kontakt zu seiner Ex-Frau und auch der Nichte seiner geschiedenen Frau.

Das heute 16-jährige Mädchen, welches körperlich zwar erwachsen ist, aber die geistige Reife einer Volksschülerin hat, hatte dem Onkel immer wieder im Imbissstand geholfen. Sie spülte das Geschirr, putzte oder servierte. Im August 2018 soll er sie das erste Mal begrapscht haben, schließlich steigerten sich über die Monate die sexuellen Übergriffe. Im November endete das Martyrium für das Opfer.



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Der 52-Jährige zeigte sich beim Prozess in Krems geständig, betonte aber, dass er sie das erste Mal gefragt hätte. Dann fügte er in leisem Ton hinzu: „Aber ich weiß, ich hätte das nicht tun dürfen. Sie hat es ja nicht verstanden."



Der geständige und bislang unbescholtene Gastronom wurde wegen Missbrauchs einer wehrlosen, geistig beeinträchtigten Person zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (Lie)

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