Wien

Immer mehr Angriffe auf ÖBB-Mitarbeiter in Wien

Das Zugpersonal lebt gefährlich: Im Vorjahr gab es 87 Attacken mit Verletzungen auf ÖBB-Angestellte, die meisten davon spielten sich in Wien ab.
Thomas Peterthalner
26.07.2022, 13:29
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Die FPÖ wollte von Umweltministerin Leonore Gewessler wissen, wie es um die Sicherheit der ÖBB-Mitarbeiter gestellt ist. Nun liegt die Antwort der Ministerin vor. Erschreckende Aussage: Das Bahnpersonal in ganz Österreich ist immer öfter mit Gewalt konfrontiert. Waren es im Jahr 2020 noch 75 Übergriffe mit Verletzungsfolgen, so wurden im Vorjahr schon 87 blutige Vorfälle gezählt – die meisten davon, nämlich 31 Übergriffe, ereigneten sich in Wien. Auch zehn Securitys waren in der Hauptstadt betroffen. Heuer wurden bis Mai bereits 30 ÖBB-Mitarbeiter in ganz Österreich von Angreifern verletzt, davon 15 in Wien. Auch vier Mitarbeiter des Sicherheitspersonals wurden in Wien heuer bereits bei Attacken verletzt.

Enorme Sachschäden

Auch Vandalismus ist ein Problem: Heuer gab es österreichweit bereits 42 Taten mit Sachschaden über 5.000 Euro. Im Jahr 2021 waren es 140 Sachbeschädigungen. Der Gesamtschaden machte im Vorjahr fast drei Millionen Euro aus. Heuer liegt der vorläufige Schadenswert derzeit bei ungefähr 900.000 Euro.

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Über 500 Securitys im Einsatz

Bundesweit sorgen bei den ÖBB 525 Securitys für Ordnung, davon 129 in Wien. "Das Sicherheitsniveau auf den heimischen Bahnhöfen ist sehr hoch. Jeder Übergriff auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist einer zu viel und wird konsequent verfolgt", so Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) in der parlamentarischen Anfragebeantwortung.

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