Immer mehr Fälle von Bestellbetrug

Online-Shopping kann schnell zur Gefahr werden. Betrüger nutzen sensible User-Daten, um auf deren Rechnung Produkte zu bestellen. 
Online-Shopping kann schnell zur Gefahr werden. Betrüger nutzen sensible User-Daten, um auf deren Rechnung Produkte zu bestellen. Getty Images
Die Arbeiterkammer warnt derzeit vor Online-Betrügern. Täter nutzen die Daten ahnungsloser Konsumenten, um auf deren Kosten Waren zu bestellen. 

Die Arbeiterkammer schlägt Alarm. Demnach häufen sich Klagen von Konsumenten, die Opfer von Identitätsdiebstahl wurden. Dabei nutzen Verbrecher ausgespähte persönliche Daten, um auf fremde Kosten im Internet Smartphones, Handtaschen, Mode und Co. zu bestellen. Die Produkte lassen sich die Kriminellen an einem unverfänglichen Ort hinterlegen, während Rechnung, Mahnung bzw. Inkassoschreiben im Briefkasten des Opfers landen. Woher die Täter die Daten haben, bleibt oft unklar. Mögliche Quellen sind gefakte E-Mails und Anrufe, bei denen den Betroffenen die nötigen Infos herausgelockt werden, aber auch Datenklau bei Firmen sowie Viren.

Was tun? Unbedingt schriftlich widersprechen, sagt die AK. Ansonsten kann der Fall zu gerichtlichen Zahlungsbefehlen und einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen. Wer sich unsicher ist oder bei den Online-Händlern auf taube Ohren stößt, kann die AK um Hilfe bitten – wien.arbeiterkammer.at/konsumentenschutzfrage.

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