Immer mehr Private setzen auf Wohnbaukredite

Im Vergleich zum Vorjahr setzen immer mehr Private auf Wohnbaukredite. Gleichzeitig zeichnet sich ein Ende des Baubooms an.
Wohnen in Österreich wird teurer. Das zeigt die veröffentlichte Immobilienmarktanalyse der österreichischen Nationalbank. Immerhin: Der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien ging im dritten Quartal 2019 langsamer vonstatten als im zweiten. Er sank von 7,3 auf 5,2 Prozent. Gemessen wird jeweils der Vergleich zum Vorjahr.

Ein wenig gegen diesen Trend präsentiert sich diese Entwicklung in Wien. Speziell der Preisanstieg bei gebrauchten Eigentumswohnungen verzeichnet einen überdurchschnittlich starken Zuwachs. Er beträgt im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 8,2 Prozent, wohingegen dieser Wert im restlichen Bundesgebiet "nur" bei 3,8 Prozent liegt.



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Ende des Baubooms zeichnet sich ab



Wie die Statistik ausweist, zeichnet sich ein Ende des Baubooms ab. Denn seit 2017 gehen die Baubewilligungen zurück. Begründet wird dies damit, dass die Bauwirtschaft auf die angespannte Wohnungssituation reagiert hat. Denn die Wohnbauinvestitionen stiegen 2018 um 6,2 Prozent im Vergleich zu 2017. 2019 setzte sich dieser Trend in den ersten drei Quartalen fort. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein erneutes Plus von 5,2 Prozent feststellbar.

Dennoch nimmt die Zahl jener Menschen zu, die sich einen Wohnbaukredit aufnehmen. Verglichen zum Vorjahr nehmen sich 5,2 Prozent mehr einen solchen auf und das obwohl die Kreditrichtlinien verschärft wurden. Gleichzeitig sanken allerdings die Zinsen. Im Durchschnitt werden 51,5 Prozent des verfügbaren Nettoeinkommens für die Bedienung der Kreditraten benötigt.



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