Impf-Rebell feiert "mit einem oder anderen Bierchen"

Joachim Aigner von MFG erklärt im "Heute"-Interview, was er im Landtag vorhat.
Joachim Aigner von MFG erklärt im "Heute"-Interview, was er im Landtag vorhat.TEAM FOTOKERSCHI / APA / picturedesk.com
Er ist der große Sieger der Landtagswahl in OÖ: Joachim Aigner von der impfkritischen Partei MFG. Wir sprachen mit ihm.

Linzer Ursulinenhof, Sonntag kurz nach 18 Uhr. Joachim Aigner von der neuen Partei MFG (Menschen Freiheit Grundrechte) befindet sich mitten im Medientrubel. Seine Partei hat sensationell den Einzug in den Landtag geschafft. 

Wir sprachen mit ihm. Wie wird er den Erfolg heute noch feiern? "Mit dem einen oder anderen Bierchen", so Aigner. Am meisten freue er sich darüber, "dass ich jetzt aktiv mitgestalten kann", so Aigner. Er wolle sich "richtig einsetzen für die Menschen", verspricht er.

"Das ist falsch und unfair" - Joachim Aigner zur Bezeichnung "Impf-Gegner"

Dass er als "Impfgegner" bezeichnet wird, findet er "falsch und unfair", so Aigner. "Wir sind keine Impfgegner, wir sind Zwangs-Gegner. Wir sind gegen jegliche Zwänge". Es gehe MFG nicht darum, dass es keine Impfung gibt, sondern die Menschen müssten einfach die freie Entscheidung haben "aufgrund seiner gesundheitlichen Lage". Es dürfe keine Zwänge geben, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Das Team von MFG feiert den Einzug in den Landtag in OÖ.
Das Team von MFG feiert den Einzug in den Landtag in OÖ.Team Fotokerschi

Im Landtag möchte sich MFG am meisten für Klein- und mittlere Unternehmen einsetzen sowie "für die Kinder, fürs Bildungswesen". Auch Pflege und Soziales sei wichtig. Zudem wolle man sich einsetzen für die "Abschaffung der grundrechtswidrigen Maßnahmen".

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