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Impf-Streit: Minister schießt gegen Papa Djokovic

Srdjan Djokovic kündigte an, sein Sohn werde nicht an den Australian Open teilnehmen, sprach von Erpressung. Jetzt schießt ein Minister zurück.
Sebastian Klein
02.12.2021, 11:59

Giftpfeile im Vorfeld der Tennis-Saison! Srdjan Djokovic sorgte dieser Tage mit einem Interview in seiner Heimat Serbien für Aufsehen. Sein Sohn Novak, die Nummer 1 der Tenniswelt, werde nicht an den Australian Open teilnehmen.

Grund? Er werde seinen Impfstatus aller Voraussicht nach nicht offenlegen. In Melbourne herrscht für alle Spieler, die teilnehmen wollen, eine Impfpflicht. Auch für die Einreise in "Down Under" braucht man die Impfung. Papa Djokovic sprach von "Erpressung".

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Jetzt wehrt sich der Sportminister des australischen Bundesstaates Victoria, Martin Pakula: "Es geht nicht um Erpressung, sondern darum, die Gemeinschaft zu schützen und sich an die vorgeschriebenen Normen zu halten. Ich möchte klarstellen, dass ich es begrüßen würde, wenn Djokovic antreten würde, aber wenn er sich entscheidet, nicht anzutreten, weil er sich nicht impfen lassen will, ist das seine alleinige Verantwortung."

Pakula weiter: "Als internationaler Tennisspieler und Spitzensportler muss man sich an die für alle geltenden Regeln halten und die Gemeinschaft, die einen aufnimmt, respektieren. Deshalb bitten wir die Spieler, sich an die gleichen Regeln zu halten wie die Bevölkerung von Victoria."

Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem, der lange gezögert hatte, ließ sich im Herbst noch rechtzeitig impfen, um im Jänner beim ersten Grand Slam der neuen Saison teilnehmen zu können. Er ist nach seiner Handgelenksverletzung auf dem Weg zurück zu alter Form.

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