Impfbusse nehmen jetzt in NÖ Fahrt auf

Der NÖ Impfkoordinator Christof Constantin Chwojka mit Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Der NÖ Impfkoordinator Christof Constantin Chwojka mit Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.NLK/Pfeiffer
Die Organisation der blau-gelben Impfzentren sei ein voller Erfolg gewesen. Nun gehe das Land in der Impfstrategie einen Schritt weiter.

Heute wurde die Aktion "Impfbus" des Landes offiziell vorgestellt - mehr dazu hier. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) zeigt sich erfreut: "Die Organisation unserer blau-gelben Impfzentren war bereits ein voller Erfolg. Jetzt gehen wir in der Impfstrategie einen Schritt weiter – mit den Impfbussen kommen wir noch näher zu den jungen Menschen in Niederösterreich aber auch zu Menschen, die ganz flexibel und ohne Anmeldung die Coronaschutz-Impfung erhalten möchten. Damit schaffen wir zusätzlich zu den Impfangeboten der Hausärzte eine flexible Möglichkeit, sich effektiv gegen die Corona-Krankheit zu schützen."

Impfbusse ab 17. August unterwegs

Zusätzlich zu den mittlerweile über 2.000.000 Impfstichen in Gesundheitseinrichtungen, Ordinationen und den NÖ Impfzentren sind ab dem 17. August die NÖ Impfbusse unterwegs. Daneben laufen bereits die Pop-up-Impfaktionen.

Die Busse seien der nächster Schritt in der blau-gelben Impfstrategie. Unterwegs in NÖ werden drei besonders adaptierte Busse der Firma Edtbrustner aus Loosdorf sein. Das Personal werde über Notruf NÖ bereitgestellt (ein Arzt, eine diplomierte Gesundheitsfachkraft und drei Sanitäter).

"Angebot vor der Haustür"

Die Impfbusse seien „ein Angebot direkt vor der Haustür“, das es „möglichst einfach“ machen soll, sich impfen zu lassen, meinte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (VP) in seiner Stellungnahme. 80 Prozent der Corona-Patientinnen und -Patienten in den Landeskliniken seien nicht geimpft, hob er die Bedeutung der Impfung hervor, die vor allem auch vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen könne.

Man sei „auf einem sehr guten Weg“, sagte Landesrätin Königsberger-Ludwig, rund 62 Prozent der Gesamtbevölkerung in Niederösterreich seien vollimmunisiert. Die Impfbusse seien ein wichtiger Beitrag, um die Menschen möglichst niederschwellig erreichen zu können auch kurz Entschlossenen ein gutes Angebot machen zu können.

Fixer Fahrplan im Internet abrufbar

Der fixe Fahrplan ist auf www.impfung.at zu finden und werde laufend aktualisiert. Das Angebot richtet sich an Personen über zwölf Jahren, die ihren Wohnsitz in NÖ haben. Bis zu 500 Impfungen pro Tag und Impfbus seien möglich. Die Abstimmung mit den Gemeinden funktioniere gut, die Impfbus-Aktionen werden auch sehr beworben.

Mitzubringen bei den Impfbus-Aktionen sind E-Card und Lichtbildausweis, ein Impfpass (soweit vorhanden und eine Eintragung gewünscht wird) und ein Aufklärungs- und Dokumentationsbogen. Der Zweitimpfungstermin wird im Bus noch vereinbart.

Und: In Ordinationen im niedergelassenen Bereich sind rund 80.000 Termine derzeit wieder verfügbar. Bereits regulär gebuchte Impftermine sollen aber eingehalten werden

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