Wie die Tageszeitung "Gazzetta di Modena" berichtet, baten die Impfgegner in Chats von Impfskeptikern um Blutspenden von Ungeimpften für ihren Sohn. Die Leitung des Krankenhauses Sant Orsola war damit nicht einverstanden, laut ihr dürfen Bluttransfusionen nur nach bestimmten Vorschriften erfolgen.
Daraufhin wandte sich die Familie des Kindes an Rechtsanwälte. Jetzt muss – wie die "Gazzetta di Modena" schreibt – ein Gericht über den Fall entscheiden. Jedoch tickt die Uhr, denn laut Leitung des Krankenhauses schwebt der Bub in akuter Lebensgefahr, die Operation könne nicht mehr hinausgezögert werden. Auch ein Jugendgericht befasst sich mit dem Fall, es prüft das Verhalten der Eltern.