Impfgegner-Demo ohne Masken und Abstand vor Spitälern

Während im Spital Freistadt (im Bild die dortige Intensivstation) Ärzte ums Überleben von Covid-Patienten kämpfen, demonstrierten draußen Impfgegner.
Während im Spital Freistadt (im Bild die dortige Intensivstation) Ärzte ums Überleben von Covid-Patienten kämpfen, demonstrierten draußen Impfgegner.OÖ Gesundheitsholding
In Oberösterreich trafen sich Impfgegner vor acht Spitälern zum Gebet und Protest. Nur wenige Meter weiter kämpften COVID-Patienten um ihr Leben. 

"Gemeinsam sind wir stark gegen die Impfung" – unter diesem Motto demonstrierten Impfgegner am späten Mittwoch-Nachmittag vor acht Krankenhäusern der OÖ-Gesundheitsholding. Masken trugen sie dabei nicht, auch von Abstand halten war weit und breit keine Spur. 

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In Freistadt, wo der Anästhesist David Noisternig die Protestaktion mit Bildern festhielt, zündeten die Demonstranten Kerzen für ungeimpfte Patienten an. Das ungeimpfte Spitalspersonal wurde mit Gebeten bedacht. Der Andrang fiel höchst unterschiedlich aus. Während vor dem Krankenhaus in Kirchdorf nur vier Impfgegner auftauchten, versammelten sich in Freistadt 80 bis 100 Personen. In Steyr waren es laut Angaben der OÖ-Gesundheitsholding 30 Personen. 

Die Polizei war bei den Demonstrationen zur Sicherheit vor Ort, es ging aber alles ruhig und friedlich über die Bühne. Die Impfgegner hatten sich zuvor über die Sozialen Netzwerke zum gemeinsamen Protest verabredet – und beschränkten sich dabei auf Krankenhäuser der Gesundheitsholding. Vor den Ordensspitälern blieben Protestaktionen aus. 

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