Mittlerweile gibt es einige Erfahrungsberichte von Probanden von Impfstoffen des Coronavirus, die von diversen Nebenwirkungen, wie etwa einem schwer verkaterten Zustand, erzählen. Zusätzlich kann es - wie auch bei anderen Impfungen - bei oder nach der Verabreichung des Impfstoffes zu Schmerzen kommen. Doch ein simpler Trick kann diese verringern.
Forscher der University of California haben in einer Untersuchungfestgestellt, wie man den Schmerz bei der Verabreichung eines Impfstoffes effektiv schmälern kann. Demnach kommt es darauf an, welchen Gesichtsausdruck man aufsetzt.
So stellten die Psychologen bei der Befragung der Probanden fest, dass jene, die einen neutralen Gesichtsausdruck bei der Impfung behielten, später eher dazu neigten Schmerzen zu empfinden. Jene, die wiederum die Mundwinkel zu einem Lächeln verzogen, spürten weniger nach der Verabreichung. Der Impfstoff lasse sich mit einem Lächeln leichter aufnehmen, schließen die Forscher.
Was wie ein Scherz klingt, hat einen wissenschaftlichen Hintergrund. Lächeln führt dazu, dass die Herzschlagfrequenz niedrig gehalten wird. Wem nicht zum Lächeln bei einer Impfung zumute ist: Eine Grimasse erzielt einen ähnlichen Effekt. Bei der Studie haben Sarah Pressman, Professorin für Psychologie, und ihr Team 231 Probanden gebeten, wahlweise richtig zu lächeln, ein falsches Lächeln aufzusetzen, eine Grimasse zu ziehen oder einen neutralen Ausdruck zu wählen. Alle Probanden, die ihr Gesicht verzogen haben oder gelächelt haben, gaben an, 40 Prozent weniger Schmerzen zu verspüren als die anderen Patienten.