Impfstoffhersteller Biontech sucht 500 neue Mitarbeiter

Labor-Assistenten in einer Produktionsstätte von Biontech
Labor-Assistenten in einer Produktionsstätte von BiontechBoris Roessler / dpa / picturedesk.com
Erster zu sein zahlt sich oft aus. Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech geht nun bei der Entwicklung neuer Arzneimittel in die Offensive.

Im November 2020 war der Impfstoffhersteller Biontech aus Mainz (Deutschland) der erste Kandidat, der zusammen mit dem US-Konzern Pfizer eine hochwirksame Impfung gegen das Coronavirus auf den Markt brachte. Im Vereinigten Königreich per Notzulassung am 2. Dezember, im Rest der EU auf dem regulärem Weg am 21. Dezember, begann das große Impfen.

Eine halbe Milliarde Dosen sicherte sich die EU bisher, der Ankauf weiterer 1,8 Milliarden Euro bis 2023 wurde bereits zugesichert. Unter anderem der eher hohe Preis von rund 20 Euro pro Dosis sorgt nun dafür, dass das Unternehmen hinter der mRNA-Impfung kräftig expandieren kann. So soll etwa ein eigenes Vertriebsteam aufgestellt werden.

Update der Corona-Impfung

Zu den aktuell 1.300 Mitarbeiter sucht man einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge 500 neue Stellen quer durch alle Abteilungen. Der Fokus der Firma wird in der Zukunft auf Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen liegen. Auch hier wird wieder auf die mRNA-Technologie gesetzt.

Ebenso gegen Malaria soll so schon bald ein Impfstoff entwickelt sein sowie ein "Update" des Corona-Impfstoffs für die Delta-Variante. "Wir haben Biontech von Anfang an als vollintegriertes Unternehmen aufgestellt. Mit eigener Forschung und Entwicklung, Produktion und nun auch einem Vertrieb", sagte Vorstandsmitglied Sierk Poetting der Zeitung. 

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