Impfstraßen-Mitarbeiter wüst beschimpft und angespuckt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kärntner Test- und Impfstraßen arbeiten am Limit (Symbolbild).
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kärntner Test- und Impfstraßen arbeiten am Limit (Symbolbild).Roland Mühlanger / picturedesk.com
In Kärnten wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Test- und Impfstraßen mehrmals beschimpft und angepöbelt.

Die Stimmung in einigen Kärntner Test- und Impfstraßen ist aufgeheizt. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen übelst beschimpft und angepöbelt.

Teststäbchen quer durch den Raum geworfen

"Die Wut, die die Leute auf die Regierung haben, bekommen wir ab. Teststäbchen wurden uns aus den Händen gerissen und quer durch den Raum geschmissen. Außerdem wurden wir schon als inkompetent und schwachsinnig bezeichnet und mit Wörtern, die weit unter die Gürtellinie gehen, beschimpft. Es ist auch schon zu Vorfällen gekommen, bei denen Kollegen angespuckt wurden", erzählt eine Mitarbeiterin.

Auch die Sprecherin des Kärntner Roten Kreuzes, Melanie Reiter, bestätigte den Bericht: "Die Anfeindungen sind verbaler Natur, der Ton wird rauer und das Aggressionspotenzial steigt." Beschimpfungen und ähnliche Vorkommnisse hätte es in allen Kärntner Bezirken gegeben.

Polizei musste ausrücken

Auch der Pressesprecher der Stadt Villach, Wolfgang Kofler erzählt von Pöbeleien durch außenstehende Impfgegner: "Menschen in der Impfschlange sind beschimpft worden." Er selbst sei vor Ort als "Mörder" beleidigt worden. "In einem Fall war die Bereitschaft zur Ausschreitung spürbar. Da habe ich die Polizei gerufen."

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