In 5 Jahren sind in Italien 10 Brücken eingestürzt

Der Brückeneinsturz in Genua ist nicht der erste in Italien: In den letzten Jahren gab es eine ganze Serie von ähnlichen Vorfällen.

Mangelnde Investitionen und ungenügender Unterhalt haben in Italien allein seit 2013 zum Einsturz von zehn Brücken geführt:

August 2018: Bei Bologna explodiert ein Tanklaster. Darauf stürzt eine Autobahnbrücke ein. Ein Toter und 125 Verletzte.

März 2017: Beim Einsturz einer Überführung über die A14 zwischen Loreto und Ancona sterben zwei Menschen. Zwei weitere werden verletzt.

April 2017: In Fossano stürzt ein Viadukt ein. Da sich gerade niemand auf der Brücke befindet, gibt es keine Opfer.

Januar 2017: In Kalabrien stürzt eine Brücke ein. Niemand kommt dabei zu Schaden.

Oktober 2016: In der lombardischen Provinz Lecco stürzt die Überführung über einer Schnellstraße ein. Eine Person stirbt.

April 2015: Wegen eines Erdrutschs gibt der Pfeiler einer Autobahnbrücke zwischen Palermo und Catania nach. Opfer gibt es keine.

Dezember 2014: Zwischen Palermo und Agrigento stürzt eine Brücke ein, die zwei Tage zuvor eröffnet worden war. Niemand kommt zu Schaden.

Juli 2014: In der sizilianischen Provinz Agrigento stürzt eine Brücke ein. 4 Personen werden verletzt, darunter eine schwangere Frau.

November 2013: Bei einem Unwetter stürzt auf Sardinien eine Brücke ein. Ein Polizist stirbt, drei weitere Uniformierte werden verletzt.

Oktober 2013: Bei heftigem Regen stürzt in der ligurischen Ortschaft Carasco eine Brücke ein. Zwei Personen sterben.

April 2009: Bei Piacenza stürzt eine Brücke über dem Po ein. Vier Personen werden verletzt. (20 Minuten)

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